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ein traum aus wasser und sonne die familie meixner hat sich im katharienthal ein "null-emissions-haus" eingerichtet
Diese Lebensphilosophie hat Ludwig Meixner in ein "Null-Emissions-Haus" umgesetzt, das sich mit Wasserkraft, Holz- und Sonnenenergie selbst versorgt. Gern profitieren davon auch Gäste, die ökologisch Urlaub machen wollen. Allein schon die Lage des Anwesens im Katharinenthal zwischen Neunburg und Dieterskirchen ist traumhaft und dafür prädestiniert, sich einen Traum zu erfüllen. Der etwa im Jahre 1800 entstandene Weiler, der vom Opa erworben, dann an den Sohn und nun wiederum an dessen Sohn weiter vererbt wurde, bot ideale Voraussetzungen. Anno dazumal drehten sich hier Mühlräder, wurde in einer Glasschleife Glas veredelt. strom aus der turbine
Besonders begeistert ist Familie Meixner von der neuen Holzheizung, die in Verbindung mit einer Solaranlage auf dem Wohnhaus für behagliche Wärme und heißes Wasser sorgt. Die Ölzentralheizung, die früher diesen Zweck erfüllte, hat er still gelegt. Der Wirkungsgrad des 37-KW-Holzkessels (er nutzt geschickt auch die Restwärme) begeistert den gelernten Kfz-Meister immer wieder aufs Neue: "Mit der selben Holzmenge, mit der ich früher den Kachelofen geheizt habe, heize ich nun das ganze Haus". viel arbeit und zeit investiert Großen Wert legt der Tüftler, der vieles in Eigenregie installiert hat, auf saubere Verbrennungswerte, die er mit rund 200 Grad im Abgasbereich erlangt: Aus dem Kamin sieht man fast kein Rauchwölkchen aufsteigen. Hinzu kommt der CO2-neutrale Kreislauf bei der Holzverfeuerung. "Du musst doch verrückt sein, wenn du dir eine derartige Arbeit antust", musste er von einigen Bekannten hören. Dass Holzmachen eine Menge Arbeit, Schweiß und Zeit kostet, war Ludwig Meixner jedoch von Anfang an klar. Das ist mit seiner Lebensphilosophie auch so abgedeckt.
In Robert Wagner aus Dieterskirchen hat er einen Fachmann in Sachen Solar/Holzheizung gefunden, der alles optimal kombiniert hat. Solaranlage, Holzkessel und Pufferspeicher sind so aufeinander abgestimmt, dass die Energie immer auf dem günstigsten Weg erzeugt wird. So besitzen die Boiler beispielsweise zwei Energiezuläufe und durch eine intelligente Mischersteuerung kommen die hochgefahrenen Wasserboiler auch mal eine Woche ohne Sonne aus. umweltschutz wird kaum honoriert Betrachtet man das "Null-Emissions-Haus" von der finanziellen Seite, kommt schnell Ernüchterung auf. "Finanziell rechnet sich das Ganze nicht, da könnte ich leicht 50 Jahre lang teures Heizöl kaufen und hätte obendrein keine Arbeit", so Ludwig Meixner. Er hat zwar für die Solaranlage und für die Umstellung auf Holzverfeuerung eine Förderung beantragt und mittlerweile auch zugesagt bekommen. Doch das sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Deshalb bedauert er, dass Umweltschutz zwar laufend propagiert, im Endeffekt jedoch nicht honoriert wird. In dieser Hinsicht wünscht er sich mehr staatliche Unterstützung. Gäste, denen Natur und Umwelt ein besonderes Anliegen sind, sind im Hause Meixner im Katharinenthal an der richtigen Adresse. In der Frühstückspension mit sechs Doppelzimmern sorgt Heike Meixner dafür, dass sich die Urlauber nicht nur sorglos auf der Ökowelle sonnen können, sondern beim speziellen Frühstücksbüfett auch naturnah verwöhnt werden. |